Ägyptens Tempelanlagen

Wie bereits zu Anfang kommentiert, ist die Besucheranzahl der Gäste und Touristen in Ägypten derzeit ziemlich eingebrochen. Für mich und die Fotografie ein Traum: kein Gedränge, keine Warteschlangen, keine Menschenmassen, somit störte auch kein Tourist mein Blickfeld. Ein super angenehmer Aufenthalt in den riesigen Tempeln, wo man sich so klein und mickrig vorkam. Dafür eine herrliche Ruhe und Stimmung, die die riesigen Wände, Säulen und Räume versprühten.

Hier findet Ihr einen Auszug der Tempel, die ich auf der Strecke während der Nilkreuzfahrt besucht habe:

Karnak

Karnak (Luxor) ist die bedeutendste pharaonische Stätte Ägyptens. Während des Mittleren und Neuen Reichs – der Blütezeit Ägyptens – war dies das politische und religiöse Zentrum. Es war Heimat der Götter sowie Herrschaftssitz des Pharaonen und der Priesterschaft. Der Stellenwert Karnaks ist sogar höher als der der Pyramiden von Giseh.
(Quelle: TOP 10 Dorsling Kinderley)

 

 

Luxor -Tempel

Die Tempelanlage liegt inmitten der modernen Stadt Luxor. Sie stammt aus dem Neuen Reich und war dem Gott Amun geweiht.

 

 

Medinet Habu-Tempel, Luxor

Medinet Habu ist nach Karnak die zweitgrößte Tempelanlage in Ägypten. Sie geht auf Ramses III zurück.
In frühchristlicher Zeit wurde ein Teil des Tempels als Kirche genutzt, anstößige Bilder wurden überpflastert. Deshalb sind die Reliefs noch so gut erhalten.

 

 

 

Horus-Tempel, Edfu

Der rund zweitausend Jahre alte Horus-Tempel in Edfu liegt am Westufer des Nils zwischen Assuan im Süden und Luxor im Norden. Er gehört zu den besterhaltenen Tempeln Ägyptens. Die komplette Überdachung hat die vielen Jahre fast unversehrt überstanden. Ein sehr sehenswertes Bauwerk.

Die Tempelanlage von Edfu war dem lokalen Gott Hor-Behdeti, dem „Horus von Edfu“, geweiht und entstand in der Zeit der Herrschaft der Ptolemäer über Ägypten.

 

 

 

Komb Ombo

Diese Tempelanlage liegt direkt am Nil. Man kann ihn schon vom Schiff aus erblicken.

Der Tempel liegt am östlichen Nilufer in Oberägypten. Die Tempelanlage ist aufgrund ihrer Position, direkt am Nil, von Naturgewalten ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden und nicht mehr so gut erhalten, wie alle anderen berühmten Anlagen. Aber nicht minder bekannt, weil sie zwei Gottheiten gewidmet war: dem falkenköpfigen Gott Horus und dem Krokodilgott Sobek und deshalb auch als „Doppeltempel“ bekannt. Sie stammt aus der Epoche Ägyptens 304 bis 31 v. Chr.

 

Die Ruinen des Tempels von Komb Ombo waren lange Zeit bis über die Hälfte durch Sand veschüttet. Erst 1893 wurden sie von unter Jacques de Mogan freigelegt und restauriert. (Quelle: Wikipedia)

 

 

 

 

 

 

 

Abu Simbel

 

Der Tempel Abu Simbel besteht aus zwei Felsentempel, die Ramses II. (1279 – 1213 v.Chr.) errichten ließ. Die vier Kolossalstatuen an der Vorderseite des größeren Tempels machten Ramses II. neben Tutanchamun zum berühtesten Pharao Ägyptens. Den kleineren Tempel, den“Hathor-Tempel“ ließ Ramses II. zu Ehren seiner Gemahlin Nefertari bauen.

Die beiden Felsentempel liegen rund 280 Kilometer südlich von Assuan entfernt, am Westufer des Nassersees, etwa 40 km von der sudanesischen Grenze entfernt. Beide Tempel stehen seit 1979 auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO.

 

 

Beide Tempel befinden sich nicht mehr an ihrem ursprünglichen Standort. Um sie vor dem ansteigenden Wasser des Nassersees, des durch den Assuan-Staudamm aufgestauten Stausees des Nil, zu retten, wurden sie in den Jahren 1963 bis 1968 abgetragen und 64 Meter höher auf der Hochebene von Abu Simbel wieder aufgebaut. Dort erheben sie sich heute auf einer Insel im Nassersee, die an der Nordwestseite durch einen befahrbaren Damm mit dem Ort Abu Simbel verbunden ist. (Quelle: Wikipedia)

 

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