Granada (Andalusien)

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Granada, die letzte Bastion der Mauren: ein traumhaft schöne Stadt, die man am besten zu Fuß erkunden sollten.  Schon ein Spaziergang zum Hügel des Viertels „Albaicín“ führt einen bergauf durch enge, malerische, aber auch teilweise marode Gassen, bis hin zum obersten Aussichtspunkt (am Mirador San Nicolás), der einen mit einem fantastischen Blick auf die Alhambra belohnt. Majestätisch breiten sich der maurische Palast und die traumhafte Gartenanlagen des Generalife auf dem Asabika-Hügel aus. Ein Wahnsinnsanblick, bei dem ich mich natürlich kaum zurückhalten konnte und so einige Fotos zu unterschiedlichen Tageszeiten gemacht habe.

Granada hat etwa 238.000 Einwohner, ist nur etwa 70 km vom Meer entfernt und liegt in einer Höhe von 738 msnm.

Granadas Gassen

 

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Die Alhambra ist eines der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Europa. Seit 1984 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Majestätisch dehnt sich die maurische Palastanlage auf dem Asabika-Hügel vor dem Hintergrund der Sierra Nevada aus. Ihr Name, „Kala al hambra“ (Rote Burg), ist auf die rötliche Farbe ihrer Mauern und Türme zurückzuführen. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde sie gebaut und markiert einen unvergleichlichen Höhepunkt islamischer Baukunst. Etwa 250 Jahre residierten die Nasridenkönige auf der Alhambra, bis sie der letzte maurischen König Boabdil kampflos den Katholischen Königen übergab. Dank seiner damals unpopulären Einsicht in die Ausweglosigkeit eines Kampfes gegen die christliche Übermacht blieb der Palast unversehrt erhalten. Das Gelände der Alhambra ist so groß, dass man etwa 20 Minuten von einem bis zum anderen Ende läuft (ohne nach Links und Rechts geschaut zu haben):  über die Puerta de la Justicia, Puerta del Vino, Alcazaba, Palacio Carlos V, Mexual, Patio de los Arrayanes, Sala de los Reyes, Mirador de Daraxa, Jardín de Partal, usw. bis hin zur Generalife.  Wenn man genug Zeit mitbringt, kann man einen ganzen Tag auf dem Gelände verbringen ohne sich satt zu sehen.

(Infos aus dem ADAC-Reiseführer „Andalusien“)