Lissabon

Lissabon (Lisboa) wurde 1255 die Hauptstadt Portugals und gilt als eine der kleinsten und stimmungsvollsten europäischen Hauptstädte. Auf sieben Hügeln nördlich der Tejo-Mündung versprüht die verwinkelte Stadt einen multikulturellen Charme, zu dem die vielen Immigranten aus den früheren portugiesischen Kolonien in Afrika und Asien beitragen. Ein Zehntel der portugieischen Bevölkerung lebt in Lissabon.  (Quelle: Falk Spirallo Reiseführer) Das „Barrio Alto“ (die Oberstadt) wurde bereits im 16. Jahrhundert angelegt. Das Viertel ist für das ausgeprägteste Nachtleben von Lissabon bekannt. Hier erklingen die klagenden Töne des Fado jeden Abend im Wettbewerb mit afrikanischen und lateinamerikanischen Klängen. Ursprünglich war das „Barrio Alto“ ein Arbeiterviertel, heute findet man hier Kunstgalerien und Cocktailsbars. Wer hoch hinaus und über die Stadt blicken möchte, spaziert hoch zum  „Castelo de Sao Jorge“  oder fährt mit dem Eléctrico bis zur Skyline der Alfama. Der Blick über die Stadt ist atemberaubend und wunderschön.
Wer noch Zeit und Lust hast, fährt noch zum „Parque das Nacaoes“ (ca. 5 km östlich des Stadtzentrums): Das Expogelände von 1998 ist mittlerweile zu einem Freizeitpark umgestaltet worden. Man findet hier reichlich Restaurants, Bars, einen Skulpturenpark, ein Einkaufszentrum und eine endlos lange Uferpromenade. Wenn man keine Höhenangst hat, kann man noch mit der Gondelbahn über das Gelände schweben. 

 

 

Außerhalb von Lissabon

Unweit von Lissabon Stadt liegt Belém (mit der Straßenbahn zu erreichen). Hier starteten mehr als ein Jahrhundert lang die portugiesischen Schiffe zu ihrer Fahrt in die neue Welt. Sie kehrten mit ungeahnten Schätzen aus unbekannten Ländern zurück. Heute ist Belem das Museumsviertel Lissabons.

Wer ein paar Tage länger in Lissabon verweilt, sollte auch einen Ausflug nach Sintra machen. Einst hatten die portugiesischen Könige hier ihre Sommerresidenz, heute kommen die reichen Lisboetas hierher. Sie setzen weiß Villen in die Hügellandschaft, umgeben von Märchenschlössern (wie der „Palacio da Pena), Pinienwäldern und Granitfelsen.

Auf dem Rückweg von Sintra ist ein Stopp in Estoril und Cascais empfehlenswert. Über eine lange Uferpromenade sind beide Orte und Strände miteinander verbunden. Auch wenn Cascais sich doch mehr und mehr zum Urlaubsort entwickelt, sind immer noch Spuren seiner Vergangenheit als Fischerdorf zu erkennen: so finden auch heute noch am Hauptstrand „Praia da Ribeira“ täglich Fischauktionen statt.