Guimarães

Guimarães ist eine Stadt im Norden von Portugal im Distrikt Braga, etwa 50 km nördlich von Porto. In Guimarães soll Alfons I. (1109-1185), der erste König Portugals, geboren sein, weswegen sie die erste Hauptstadt des Landes war und als „Wiege der Nation“ gilt.

Besonders die Altstadt von Guimarães ist reich an historischer Architektur und wurde deshalb 2001 aufgrund ihres kulturellen und historischen Wertes zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Altstadt bewahrt eine Fülle von historischer Architektur, darunter mittelalterliche Burgen, Kirchen, Paläste und Plätze. Das gut erhaltene Stadtbild spiegelt die verschiedenen Epochen der portugiesischen Geschichte wider. Und mitten in der Altstadt befindet sich ebenso die “Kirche Nossa Senhora da Oliveira“. Sie ist ein Beispiel für gotische Architektur und stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Unweit von der Altstadt am Boulevard Largo do Brasil findet man die Kirche “Nossa Senhora da Consolação

Das Schloss von Guimarães ist eine Festung, die eine typische Militärarchitektur repräsentiert. Es wird angenommen, dass Alfons I., auch als Alfons Henriques bekannt, hier im Jahr 1111 geboren wurde. Das Schloss besteht aus massiven Mauern, Zinnen, Türmen und einem zentralen Bergfried. Die Architektur spiegelt die militärischen Anforderungen und Baustile des Mittelalters wider.

Innerhalb der Burganlage befindet sich die Kapelle São Miguel (São Miguel do Castelo). Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und zeigt gotische und romanische architektonische Elemente. Es wird angenommen, dass sie auf den Grundmauern einer älteren Kirche errichtet wurde.

 

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