Machu Picchu

Es war dieses Jahr (November 2017) das zweite Mal, nach 2009, dass ich Machu Picchu besucht habe. Diesmal zum Glück ohne Regenschauer. Ganz im Gegenteil: das Panorama war ein Traum. Wie auf den Foto hier zu sehen ist, nahten jedoch die Wolken in Windeseile . . . . Aber es war trotzdem genügend Zeit dieses historische Wunder ausgiebig zu genießen und zu fotografieren. Ich habe versucht, anhand der Panoramabilder (aus meist 10 bis 15 Aufnahmen) den Blickwinckel über das normale Maß hinaus für den Betrachter zu erweitern.

 

 

Machu Picchu (heißt übersetzt „der alte Berg“) ist eine der größten Touristenattraktionen in Südamerika. Seit 2008 zählt Machu Picchu auch zu den neuen Weltwundern. Die gut erhaltene Ruinenstadt der Inkas liegt auf einer Bergspitze der Anden auf 2.360 m Höhe, über dem Urubambatal in der peruanischen Region Cusco (75 km nordwestlich der Stadt Cusco entfernt ). Die Inkastadt befindet sich in einem schwer zugänglichen Gebiet und es gibt keine Straßen dorthin. Bis vor etwa fünf Jahren fuhr man noch direkt von Cusco aus mit dem Zug nach „Aguas Calientes“ (wurde kürzlich umbenannt in „Machu Picchu Pueblo“). Die Fahrt dauerte vier Stunden. Heute aber, durch den Massentourismus, wird man mit dem Bus erst einmal nach Urubamba gefahren und steigt dort in den Zug, der dann noch knappe zwei Stunden bis „Aguas Calientes“ braucht, einem Dorf am Fuße des Berges von Machu Picchu. Von dort aus geht es dann mit einem Bus weiter über die etwa 8 km lange Serpentinenstrecke zur Zitadelle Machu Picchu hinauf. Diese Strecke kann man ebenso zu Fuß zurücklegen. Ein schmaler Fußwege mit Stufen führt an den Serpentinen hoch.

 

Ist jemandem schon der liegende Inka aufgefallen? Wenn Ihr das Foto um 90 Grad nach links dreht, erkennt man in der Bergkette das Gesicht eines Inkas 🙂

 

Erst vor 90 Jahren hatte der amerikanische Archäologe Hiram Bingham Machu Picchu entdeckt. Mehrere Chronisten hatten von einer sagenumwobenen Stadt namens „Vilcabamba“ berichtet. Schon die spanischen Konquistadoren hatten den letzten Zufluchtsort des Inka-Königs gesucht, aber nie gefunden. Der heilige Ort in 2400 Metern Höhe konnte nur über hohe Bergpässe auf dem Inkapfad erreicht werden. Die Eroberer bewegten sich aber ausschließlich in den Tälern fort. So dauerte es 400 Jahre, bis Hiram Bingham die versunkene Stadt entdeckte. Ein Indianerjunge, der bei seinen Streifzügen auf Reste von Inka-Ruinen gestoßen war, führte Bingham 1911 in die vom Dschungel bedeckte Stadt.

 

 

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