Mallorca

Mallorca ist immer noch die „Goldene Insel“, die „Grüne Insel“,  die Insel wo man einerseits seine Ruhe genießen, aber auch – wer es bevorzugt –  den Massentourismus finden kann. Die Insel ist voller Geschichte und Sehenswürdigkeiten – von mächtigen Burgen und verzauberten Gärten bis hin zu imposanten Höhlen und Bergmassiven. An den Küste im Osten und Süden findet man einige der saubersten Mittelmeerstrände.

 

Palma
Um Palma kennen zu lernen, muss man umbedingt zu Fuß,  nicht nur durch die touristischen Hauptstraßen rund um die Placa Mayor und der Kathedrale laufen. Nein, ein Blick in die Seitenstraßen und Gassen lohnt sich allemal. Man entdeckt unglaublich viele stimmungsvolle Details, tolle Fassaden, nette Mensch. Und wenn man genauer hinschaut und Glück hat, findet man die romantischen Innenhöfe der Patrizierhäuser. Nicht immer sind diese nämlich geöffnet.

 

 

 

Kathedrale

Die Kathedrale der Heiligen Maria in Palma ist die Bischofskirche des Bistums Mallorca. Sie wird Volksmund „La Seu“ genannt. Dies ist der katalanische Ausdruck für „der Bischofssitz“. Der Grundsteinlegung für die Kathedrale erfolgte 1230. Allerdings erst ab 1306 von der Hauptapsis her der eigentliche Bau der Kathedrale begonnen. Sie sollte auch als Mausoleum für das mallorquinische Königshaus dienen. Der Bau des Kirchenschiffs wurde 1587 abgeschlossen, das Hauptportal wurde 1601 geweiht. Die Arbeiten an der Hauptfassade begannen 1852 und wurden erst Anfang des 20. Jahrhunderts beendet.

Die Kathedrale ist 109,50 Meter lang und 33 Meter breit, das Hauptschiff misst 75,50 Meter in der Länge und 19,50 Meter in der Breite. Die beiden Seitenschiffe sind je 86 Meter lang und 10 Meter breit. Die 14 Pfeiler, auf denen das Gewölbe ruht, sind 30 Meter hoch, das Hauptschiff erreicht 44 Meter Höhe und die beiden Seitenschiffe je 30 Meter. Das Presbyterium mit dem Chor, auch Königskapelle genannt, hat eine Größe von 34 mal 16 Metern. Trotz fehlender „richtiger“ Türme gehört die Kathedrale zu den wichtigsten Bauwerken gotischer Stilrichtung. (Quelle: Wikipedia)

 

Santanyi
Santanyí befindet sich im äußersten Südosten der Insel, etwa 56 km von der Hauptstadt Palma entfernt. Wirtschaftlich ist die Gemeinde hauptsächlich vom Tourismus abhängig, aber auch die Landwirtschaft, die Fischerei und die Gewinnung von Steinen, die sehr berühmt für diese Region sind und im Baugewerbe Einsatz finden, spielen in Santanyí eine wichtige Rolle. Steine von Santanyí sieht man zum Beispiel an der Kathedrale, der Burg von Bellver und dem Castel Nuovo von Neapel.

Auf jeden Fall sehenswert ist der Markt von Santanyí, der ganzjährig stattfindet: immer mittwochs und samstags vormittags in der Mitte des Dorfes. Neben Obst und Gemüse finden sich auf dem Markt Essens- und Getränkestände sowie auch Kleidung, Küchenutensilien, Dekoartikel und kunsthandwerkliche Gegenstände.

Geschichte
Santanyí wurde im Jahre 1236 das erste Mal unter dem Namen Sancti Aini erwähnt. König Jaume II. hat Santanyi im Jahr 1300 das Stadtrecht verliehen. Über den Ursprung des Namens gibt es verschiedene Theorien. Die Gängigste nimmt an, dass der Name vom lateinischen Sanctus Agnus („Heiligen Schaf“) stammt. Das Schaf erscheint im Wappen der Gemeinde. Ebenso wie die Römer fanden sich die Araber im Gemeindegebiet von Santanyí. In der islamischen Epoche trug Santanyí den Namen Adia. Einige Ortsnamen wie s’Almunia lassen noch heute den Einfluss der islamischen Epoche erkennen. Im Jahr 1329 hatte Santanyí 570 Einwohner. In den folgenden Jahrhunderten war Santanyí mit seinen Küstenabschnitten immer wieder Schauplatz von Piratenüberfällen. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte Santanyí etwa 5400 Einwohner. Um 1960 gelangten dann die ersten Touristen nach Mallorca und somit auch nach Santanyí. (Quelle: Wikipedia)

 

 Mondrago
Der 766 Hektar Naturpark von Mondragó wurde aufgrund seines natürlichen, landschaftlichen und ethnologischen Wertes 1992 zum Naturpark ernannt. Seit 1995 als Vogelschutzzone deklariert worden. Zwei Badebuchten hat Mondragó zu bieten: Ses Fonts de n‘Alis und s‘Amarador. Drumherum weiße Dünen, schattige Plätze unter alten Kiefern und Steineichen, türkisfarbenes Meer, ein Felsweg direkt am Wasser, der die Strandabschnitte miteinander verbindet.

 

Sa Calobra
Sa Calobra ist ein kleines Dorf etwa 32 Kilometer nordöstlich von Palma entfernt, in der Region Serra de Tramuntana. Das Dorf wird auch als „Cases de sa Calobra“ bezeichnet, da es aus nur wenige Häusern besteht.  Die Cala erreicht man entweder über die waghalsige Serpentinenstraße oder mit dem Schiff über das Meer (von Soller aus). Von der Cala de Calobra  führt ein 600 Meter langer Fußweg an den Ausgang der bekannten Felsenschlucht des „Torrent de Pareis“, die der Sturzbach auf seinem Weg zum Meer in den Fels geschnitten hat.