Nationalpark Ordesa

Nationalpark Ordesa

Bei meiner Anmeldung zum Foto-Workshop Ende Oktober in Ordesa, im Norden Spaniens, war mir nicht bewusst, dass es sich um den berühmten Nationalpark in den spanischen Pyrenäen handelt. Deshalb war es für mich eine ganz besondere Erfahrung und ein Naturschauspiel, drei Tage lang in dieser Bergregion zu wandern. Und das bei einer wundervollen Herbststimmung und bestem Wetter. Der angekündigte Regen setzte immer erst dann ein, wenn wir unsere Foto-Wanderung beendet haben.

Das höchste europäische Kalksteingebirge rund um den “Monte Perdido” zeichnet sich durch tiefe Schluchten und schroffe Felsformationen aus. Karge Felswände werden durch das Grün der Wälder und Wiesen eingerahmt, Bergbäche mit klarem Wasser drängeln sich zwischen Steinbrocken und über Stromschnellen und bilden dann wieder ruhige Becken.

Im Zentrum des Naturparks erhebt sich das 3.348 Meter hohe Massiv des “Monte Perdido”. Oben auf 2.800 m Höhe bildet die “Brecha de Rolando” (Rolandsbresche) einen natürlichen Übergang nach Frankreich. Tannen- und Buchenwälder wechseln sich mit wüstenähnlichen Landschaften und Gletschern in den Hochlagen ab. Der zweitälteste Nationalpark Spaniens zählt seit 1997 zum UNESCO-Welterbe.

(Quelle: https://reisen-nach-spanien.com)

Es ist mir sehr schwer gefallen hier eine Auswahl zu treffen, denn es sind “viel zu viele” schöne Fotos geworden.

Tal von Bujaruelo

Da ich schon ein Tag vor dem Workshop eingetroffen bin, habe ich davor schon ein anderes Tal durchwandert, das nicht minder schön und idyllisch war: “el valle de Bujaruelo”, eines der Randgebiete des Nationalparks. Hier habe ich mich eher am Flussrand (der Fluss Ara) orientiert und u.a. ein paar Spielereien mit der Kamera und dem Wasser ausprobiert.

 

Hochwasser am Rhein

Hochwasser am Rhein

Momentan wächst der Rhein – es regnet viel, der Rhein wird breiter, bedeckt Straßen und Gehwege, setzt leider auch Häuser unter Wasser, wie in Rheinland-Pfalz: hier bei Nackenheim, südlich von Mainz. Nichtsdestotrotz wirken die Bäume im Wasser sehr malerisch und als Motiv nicht zu verachten.

Kork

Kork

Korkeichen sind in vielen Gegenden Spaniens und Portugals zu finden. Sie stellen geringe Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und ertragen somit auch problemlos die langen regenfreien Perioden im Mittelmeerraum.

Die Laubbäume sind immergrün und erreichen eine Höhe von etwa 10 bis 20 Metern. Am Stamm bilden Korkeichen eine dicke graubraune Stammborke, die zur Korkgewinnung genutzt wird. Ein einzelner Baum kann während seines Lebens etwa 100 bis 200 Kilo Kork liefern.

Hier ein paar Fotos vom “Korkeichenwald” in Romaná de la Selva (Girona – Spanien)