Kolumbus

Tolle Abendstimmung  – auch Christoph Kolumbus genießt den Sonnenuntergang in Barcelona . . .

 

Casa Mila

Die „Casa Milá“ – bekannter unter dem Namen „La Pedrera“ (das Steinbruchhaus), beeindruckt bereits mit seiner Fassade. Sie werden hier keine rechten Winkel finden.

Die „Casa Milà“ ist das letzte Bauwerk des Architekten Antoni Gaudí, bevor er sich dem Bau der Sagrada Familia widmete. „La Pedrera“ gehört zu den wohl bekanntesten und beeindruckenden Bauwerken Barcelonas.

Die Vorderseite des Hauses wirkt wie ein massiver Felsen, der nur durch Wellenlinien und eiserne Ornamente aufgelockert wird. Der helle Stein und die ansonsten farblose Fassade dieses Baus wirken sehr expressionistisch und unterscheiden ihn von allen anderen Werken Gaudís. Das Haus besteht aus zwei Teilhäusern, die nur durch die Fassade, das Erdgeschoss und das Dach miteinander verbunden sind. Jedes der Teilhäuser hat einen eigenen Hof und Eingang.

Gaudí gestaltete die „Casa Milà“ nicht nur außerhalb mit natürlichen Formen, auch innen sind keine rechten Winkel zu finden. Farben und natürliche, runde Formen schmücken die Innenhöfe. Die Treppen, die zu den Eingängen der Apartments führen, winden sich an den Wänden entlang.

Das Highlight der „Casa Milá“ ist zweifelsohne auf dem Dach zu finden. Die Schornsteine, Lüftungsschächte und Treppenaufgänge sind ein Anblick wert: mit ihren fantasiereichen Farben und Formen. Manche Schornsteine wirken wie mittelalterliche Ritter, die über das Dach wachen.

Als erstes Gebäude des 20. Jahrhundert gelangte die „Casa Milà“ 1984 sogar auf die Liste des Welterbes der UNESCO.

 

Casa Batllo Gaudi

Zu Weihnachten 2016 wurde die “Casa Batlló Gaudi” mit “Schnee” bedeckt, ein Mgnet für Schaulustige und natürlich die vielen Touristen . . .

Die “Casa Batlló Gaudi” gehört zu den berühmtesten Bauwerke Barcelonas. Hier erkennt man in jedem Detail die Hand des Meisters Antoni Gaudi.

Viele Elemente an und in der “Casa Batlló Gaudi” beziehen sich auf die Legende des heiligen Georg (auf Katalanisch „Sant Jordi“). Als Schutzpatron von Katalonien und Symbol des Modernismus ist er an zahlreichen Werken Antoni Gaudís zu finden. Der Legende nach kämpfte er mit einem Drachen und tötete ihn mit schwingender Lanze im Zeichen des Kreuzes.

Sehr typisch für den Modernismus, den katalanischen Jugendstil, ist die Rückkehr zu natürlichen Elementen und Formen. So erinnern die sanft geschwungenen Balkone der Casa Batlló an die Wellen des Meeres. Das Haus wurde 2005 sogar in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

(Quelle: barcelona.de)

 

Raubvögel

In Sant Feliu de Codines, ein Städchen etwa 60 km im Norden von Barcelona entfernt, befindet sich das Auffanglager der Raubvögel „Cima de Aguiles“. Hier werden die Vögel, die beispielweise aufgrund von Krankheiten dort gestrandet sind, wieder fit gemacht und für die erneute Freiheit vorbereitet. Allerdings finden sich hier mittlerweile schon mehrere Generationen einiger Vogelarten, die bereits in „Gefangenschaft“ geboren wurden und beim Versuch sie in der Wildnis auszusetzen, immer wieder zurückkommen.

Deshalb hat sich die Stadt dort ein sogenanntes Schulungszentrum zur Züchtung von Raubvögeln eingerichtet. Man erfährt während einer Führung alles Wissenswerte über die tag- und nachtaktiven Vögel und zu bestimmten Uhrzeit kann man die Vögel im Flug beobachten und wie ich eben auch noch fotografieren.


En Sant Feliu de Codines, una pequeña ciudad a unos 60 kilómetros al norte de Barcelona, esta el centro de acogida de rapaces: „Cima de Aguiles“. Aquí se cuidan las aves que por ejemplo han quedado heridas, las curan y preparan nuevamente para vivir en libertad. Sin embargo, en este establecimiento ahora ya viven varias generaciones de diferentes especies de aves que ya han nacido bajo „prisión“, porque algunas aves después de liberarlas, siempre regresan.

Durante la visita guiada se aprende mucho sobre las aves diurnas y nocturnas. Y varias veces al día se pueden también observar las aves en vuelo y claro yo tomandoles fotos 🙂

 

Font Magica

 

Montjuic ist Barcelonas Hausberg (ca. 170 m hoch). Das parkähnliche Areal ist sozusagen die grüne Lunge Barcelonas und hat einen eigenständigen Charakter. Zur Weltausstellung 1929 und den Olympischen Spielen 1992 wurden auf dem Berg und rund um Montjuic viele heutige Sehenswürdigkeiten gebaut, wie auch die „Font Mágica“ – der magische Brunnen.

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Abends, hauptsächlich an Wochenenden, kann man hier einem besonderen Spektakel beiwohnen: Die „Font Mágica“ sprüht ihre Fontänen im Klang der Musik. Sie sind ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Wasser, Bewegung und Farbe.  Die Anlage verfügt über insgesamt 3.000 Wasserdüsen, rund 2.000 Liter Wasser werden pro Sekunde durch sie hindurch gepresst.

Die Wasserspiele nehmen eine Fläche von 50 x 65 Meter ein, der größte Durchmesser des Wasserbeckens beträgt 35 Meter. Fünf Pumpen sorgen dafür, dass pro Sekunde 2.600 Liter Wasser durch die insgesamt 1.500 Meter Rohrleitungen zu den 3.620 Düsen fließen.

Der maximale Wasserdruck entspricht dabei einer Wassersäule von 54 Metern. Die Fontänen werden von 134 Motoren und 109 Ventile gesteuert und die Beleuchtungsanlage mit 8 verschiedenen Farben sorgt für die passende Stimmung.

Es lohnt sich, die magischen Wasserspiele der Font Màgica mehrmals zu besichtigen. Die Spiele dauern jeweils etwa 15 Minuten und werden mehrmals am Abend wiederholt.

Quelle: barcelona.de

Peruanisches Mittagessen

Ein gutes Mittagessen mit peruanischen Köstlichkeiten, mitten in Barcelona . . .

Un buen menú en Barcelona con delicias peruana . . .

Tanz der Teufel 2016

 

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Auch dieses Jahr habe ich den „Tanz der Teufel“ („Tanz der Dämonen“) in Barcelona erlebt. Dieser kommt ursprünglich aus Katalonien, vor allem rund um Tarragona. Heute haben sich diese Tänze allerdings in Richtung Süden bis nach Valencia und im Norden bis weit über Barcelona hinaus ausgebreitet. Auch auf den Balearen haben die dort so genannten „Correfuegos“ mittlerweile Tradition.

Der Tanz selber ist heute eine theatralische Darstellung des Kampfes zwischen Gut und Böse, begleitet von Trommel-Klängen und ein leuchtendes Lichterspiel mit pyrotechnischer Darbietung. Die Prozession führt durch die Straßen und Plätze der Gemeinden.

Hier eine kleine Auswahl des Licht- und Feuerspektakels.

 

The Color Run

„The Color Run“ ist seit 2012 eine weltweit bekannte Laufveranstaltung, inspiriert durch das indische Frühlingsfest Holi. Die Läufer werden über die 5 km Laufstrecke mit bunten Farben beworfen.

Vor Beginn des ca. fünf Kilometer langen Laufs erhält jeder Teilnehmer ein weißes T-Shirt und Stirnband. Die Läufer durchqueren in Abständen von einem Kilometer sogenannte „Color Zones“, die einer bestimmten Farbe zugeordnet sind. Dort werden sie von Helfern mit der jeweiligen Farbe (bestehend aus Maismehl und Lebensmittelfarbe) beworfen. Nach Ende des Laufs findet das „Finish Festival“ statt, bei dem auch die Teilnehmer mit der zuvor ausgeteilten Farbe werfen können.

(Quelle: Wikipedia)

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Am Samstag 2. Oktober fand zum dritten Mal dieser Lauf auch in Barcelona statt, mit etwa 20 000 Teilnehmern: Es war ein schönes, buntes Treiben . . .

 

 

Todeskuss

Dem einen oder anderen ist nicht entgangen, dass ich wahnsinnig gerne auf Friedhöfe gehe – am liebsten alleine, wo ich nicht nur Ruhe finde, sondern auch wunderschöne Motive: viele alte, ausgefallene und prunkvolle Gräber, Grabsteine, wie auch so manch rostiges Detail (die mich ebenso als Motiv sehr ansprechen).

Gerade erst habe ich den Friedhof „Poblenou“ in Barcelona besucht, wo ich den außergewöhnlichen, faszinierenden und dort berühmtesten Grabstein gefunden habe:

Der Kuss des Todes
Die Marmorskulptur aus dem Jahre 1930 zeigt den Tod, ein Skelett mit Flügel, der den Kopf eines jungen Mannes in den Armen hält, ihm fast liebevoll einen Kuss auf die Wange drückt und ihn so ins Jenseits befördert. Unter der Skulptur steht: “Sein junges Herz ist somit erloschen. Das Blut in seinen Adern wird kalt. Und all seine Kraft ist verschwunden. Der Glaube wurde durch seinen Fall in die Arme des Todes gepriesen. Amen.”

Wie Ihr seht, konnte ich meinen Blick von diesem Kunstwerk nicht lassen und habe eine ganze Serie daraus gemacht. Weitere Friedhofsfotos aus „Poblenou“ und anderen Städten und Länder findet Ihr in der Galerie „Friedhöfe

 

 

 

Karneval in Sitges

Unweit von Barcelona, in Sitges, wird am diesem Wochenende auch kräftig und fröhlich Karneval gefeiert.
Hier ein paar Gesichter des Karnevals 2016