Stadion

Stadion

Estadio Maracaná, Rio de Janeiro

Ein Stadion sieht von innen eigentlicht immer gleich aus: das Feld ist gleich groß, die Sitzreihen und Symmetrien fast identisch. Aber aufgrund der Farben der Sitze (meistens in den Farben des Fußballvereins) dann doch wieder nicht. So viele Stadien habe ich noch nicht besucht, aber wenn doch, dann habe ich gerne die Sitzreihen – die Komposition der Stühle fotografiert. Die Symmetrie der Reihen in Kombination mit den Farben finde ich reizvoll. Man kann allerdings doch einen kleinen Unterschied entdecken: nämlich anhand der unterschiedlichen Designs der Sitze.

Hier ein paar Detailaufnahmen . . . .

Ägypten

Ägypten

Wenn man von Ägypten spricht, denkt man immer als erstes an die Pyramiden und die unzähligen Tempelanlagen entlang des Nils.

Der Nil ist eben die Lebensader Ägyptens. Nahezu die gesamte Bevölkerung des Landes ist in den schmalen, fruchtbaren Ebenen am Fluss angesiedelt. Schon im alten Ägypten entstanden Tempel und Städte der Pharaone selten abseits der lebenserhaltenden Gebiete am Nil. Der Nil (6853 km lang) entspringt in den Bergen von Ruanda und Burundi, über Tansania, Uganda, Südsudan und den Sudan, bevor er in Ägypten in das Mittelmeer mündet.

Nach allen Bedenken von Freunden bezüglich „Unruhen“ und „Gefahren“ im Land, habe ich dieses Jahr im Mai nun endlich die langersehnte Nilkreuzfahrt gemacht und anschließend noch ein paar Tage Kairo besucht. Es war beeindruckend, faszinierend so viel Geschichte und Kultur zu erleben, aber auch die extremen Kontraste in den Lebensumständen der Menschen zu sehen.

Parade der Kulturen

Parade der Kulturen

In diesem Jahr (am 16. Juni 2018) fand bereits die elfte Auflage der „Parade der Kulturen“ in Frankfurt statt, ein rauschendes und buntes Kulturenfest, wie immer mit zahlreichen Gruppen aus allen Teilen der Welt. Bunte Kostüme, auffälliger Kopfschmuck, fein bemalte/geschminkte Gesichter … Gruppen aus Südamerika, Afrika, Asien und Europa beteiligten sich an der Parade durch die Frankfurter Innenstadt und dem Mainufer mit viel Musik und Tanz. Manche Gruppen trifft man immer wieder, sind also schon seit der ersten Parade 2003 dabei. Aber auch neue Gesichter und Gruppierungen kommen dazu. Das macht den Demonstrationszug immer spannend und für Fotos zu einem bunten Schauspiel. Mehr lesen

Meeting of Styles 2018

Meeting of Styles 2018

Auch wenn ich dieses Jahr nur kurz dabei sein konnte, lasse ich mir das alljährliche Graffiti-Festival “Meeting of Styles” nicht entgehen. Rund 120 Sprayer aus aller Welt verwandelten am vergangenen Wochenende (14.-17.6.) wieder den riesigen Unterführungskomplex und weitere private Wandflächen rund um den Brückenkopf der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz-Kastel in eine riesige Open-Air-Galerie. Mittlerweile wird an diesen Tagen nicht nur Graffiti-Kunst präsentiert, sondern auch ein üppiges Rahmenprogramm mit Musik und Tanz. Das spricht sich herum und die Besucherzahlen an diesen Wochenenden steigen stetig.

Seit 1997 trifft sich die Sprayerszene in Wiesbaden, früher auf dem Schlachthofgelände, seit vielen Jahren in Mainz-Kastel. Dort gibt es einfach mehr Arbeitsfläche: insgesamt 4000 Quadratmeter.

Bis zum nächsten Jahr im Juni sind die Kunstwerke nun in voller Pracht zu bewundern, bis zum nächsten Festival 2019.

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Gesichter Ägyptens

Gesichter Ägyptens

Eigentlich bin ich oft noch zögerlich, was das fotografieren von Personen angeht, vor allem wenn ich diese dann noch porträtieren möchte. Deshalb versuche ich diese Motive oft mit dem Teleobjektiv einzufangen. Dies hat auch zur Folge, dass ich die Gesichtsausdrücke oder Körperhaltungen der Menschen viel natürlicher einfangen kann: Eben so, wie ich sie gesehen und im Bild einfangen möchte. Nichtsdestotrotz frage ich mittlerweile immer häufiger die Personen, ob ich sie direkt fotografieren kann. Dies erlaubt mir ebenso gute Nahaufnahmen, manchmal nicht ganz gewollte Blicke, aber doch direkte Blick. Die Fotos zeige ich dann den Fotografierten und wenn möglich schicke ich denen das eine oder andere Motiv zu. Mehr lesen

Basar Khan al Khalili

Basar Khan al Khalili

Wenn man in Ägypten ist, kommt man um einen Basarbesuch nicht herum bzw. wird automatisch an den Basaren – den vielen Sehenswürdigkeiten – vorbeigeführt. Hier einige Impressionen vom berühmten Basar “Khan al Khalili” in Kairo.

Der Basar “Khan al Khalili” in der Altstadt von Kairo gilt als der größte Basar Afrikas. Er liegt direkt neben der Saiyidna-el-Husain-Moschee. Man ist es gewohnt, dass der Basar völlig überfüllt ist und einem die Verkäufer ständig irgendwelche Produkte und Souvenirs verkaufen oder aufdrängen wollen. Unter anderem wegen der politischen Lage in Ägypten bleiben die Touristen derzeit aus und es herrschte hier, zumindest jetzt im Mai 2018, gähnende Leere. Ein Traum für mich: Ich konnte in aller Ruhe bummeln und ein paar Fotos machen. Außerdem dominierte die Hitze (über 40 Grad) den mittäglichen Basarbesuch, so dass selbst die Verkäufer erschöpft waren.

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Titicacasee

Titicacasee

Der Titicacasee war schon immer eines der Reiseziele in Peru, die ich unbedingt sehen und erleben wollte. Endlich habe ich es geschafft und wurde nicht enttäuscht. Wenn man mit dem Boot über den großen See fährt und weit genug vom Ufer entfernt ist, wirkt der Titicacasee magisch und einfach unendlich groß: Er hat eine Fläche von 8.288 Quadratkilometern und ist damit der größte Süßwassersee Südamerikas. Der Titicacasee liegt in den südöstlichen Anden auf dem Altiplano. Mit einer Höhe von über 3800 Metern über dem Meeresspiegel ist er das höchstgelegene kommerziell schiffbare Gewässer der Erde. Peru und Bolivien „teilen“ sich den Titicacasee: Peru besitzt den westlichen Teil, Bolivien den östlichen.

Der Titicacasee ist berühmt für seine schwimmenden Inseln, die einst von den Urus bewohnt wurden.
Der Legende nach waren die Uru nicht bereit, den von den Inkas geforderten Tribut für das Wohnrecht zu zahlen oder in deren Silberminen zu arbeiten. So entwickelten sie den genialen Plan, schwimmende Inseln aus getrocknetem Totora-Schilf zu bauen und auf diesen Inseln mitten im Titicacasee zu leben, jenseits der geographischen Hoheitsgebiete der Inkas.

Die schwimmenden Inseln liegen etwa 6 km vom Hafen von Puno entfernt. Nicht nur die Inseln sind aus Totora-Schilf gebaut. Auch viele Hütten (früher ausschließlich aus Schilf) und die Boote sind daraus gebaut. Der Boden der Inseln besteht aus zwei Schichten Schilf. Allerdings müssen die Inseln ca. alle 2 Jahre neu gebaut werden, da das Schilf von unten her verrottet.

 

Es ist ein eigenartiges Gefühl auf dem schwankenden Schilfboden zu laufen.

 

Taquile

Etwa 35 km vom Hafen von Puno entfernt liegt die Insel „Taquile“. Dort machten wir eine einstündige Wanderung, die mir endlos vorkam. Denn auf 3800 m Höhe – teilweise bergauf zu wandern – ist anstrengend, um nicht zu sagen „es war die Hölle“… Aber ich habe es geschafft. Der Blick vom höchsten Gipfel der Insel über die Weite des Titacaca-Sees war beeindruckend und entschädigte für die vorangegangenen „Qualen“. Die Einwohner von Taquile sind bekannt für ihre Traditionen, Bräuche und ihre farbenfrohe Kleidung. Ihre Haupteinnahmequellen sind der Fischfang, die Landwirtschaft und die Textilherstellung.

 

Peru